IFA Veranstaltung vom 21.1.2016

IFA-LANDESGRUPPE LIECHTENSTEIN

FACHSYMPOSIUM ZUM THEMA BEPS

DIE KONKRETEN AUSWIRKUNGEN VON BEPS AUF LIECHTENSTEIN: WAS UNTERNEHMEN UND PRAKTIKER ZU ERWARTEN HABEN

 

Fachveranstaltung: Donnerstag, 21. Januar 2016
Ort: SAL, Schaan
Zeit: 09:30 - 12:15, anschl. Apéro und Stehlunch

Was für Länder wie die Schweiz zutrifft, gilt auch für Liechtenstein: Gelingt es, die Empfehlungen aus dem OECD BEPS Projekt in den nächsten Monaten sachgerechet und intelligent umzusetzen, geht der liechtensteinische Wirtschaftsstandort dadurch gestärkt hervor; möglicherweise gar entscheidend.
BEPS steht für Base Erosion and Profit Shifting, also das Erodieren der steuerlichen Bemessungsbasis sowie die Gewinnverschiebung. Die neuen – auch für Liechtenstein – bindenden Mindeststandards und Empfehlungen für die Besteuerung von grenzüberschreitend tätigen Unternehmen hat die OECD in Zusammenarbeit mit der G20 in nur rund zwei Jahren entwickelt. Was bedeutet nun die Umsetzung dieser Mindeststandards und Empfehlungen konkret für liechtensteinische Unternehmen und Praktiker in den nächsten zwei bis drei Jahren? Ist eine Anpassung des liechtensteinischen Steuergesetzes zur Umsetzung der Mindeststandards und Empfehlungen in der ersten Jahreshälfte 2016 angezeigt, und wie schaut diese gegebenenfalls aus?
Am IFA Fachsymposium vom 21. Januar 2016 gingen Experten und Praktiker auf diese Fragestellungen ein. Nach einer kurzen Begrüssung durch IFA-Vorstandsmitglied und -Generalsekretär Dr. Heinz Frommelt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Dr. Peter Hongler inhaltlich in das OECD BEPS Projekt eingeführt und über den Stand der Umsetzung informiert. Sodann vermittelte Prof. Dr. Pasquale Pistone ausgewählte BEPS-Aspekte aus einer europäischen und internationalen Perspektive. Prof. Dr. Martin Wenz unterzog sodann ausgewählte BEPS-Aspekte und deren Auswirkungen einer liechtensteinischen Betrachtung.
Im Anschluss daran fand eine rege genutzte Paneldiskussion unter Leitung von Dr. Irene Salvi statt, an der neben den Referenten auch Dr. Tobias Rohner und Dr. Philipp Lennert mitwirkten.

Referenten und Teilnehmer an der Paneldiskussion:

  • Dr. Peter Hongler >ad personam
    Lehrbeauftragter   für   Steuerrecht   Universität   Zürich,   Freelancer   bei   Walder   Wyss Rechtsanwälte,  Zürich und Post-­Doc  Research  Fellow  bei  IBFD, Amsterdam:
    Einführung ins BEPS-Projekt und Stand der Umsetzug
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  • Prof.  Dr.  Pasquale  Pistone  >ad personam
    Professor für Europäisches und Internationales Steuerrecht, Wirtschaftsuniversität Wien und
     IBFD Academic Chairman, Amsterdam:
    Ausgewählte BEPS-Aspekte aus europäischer und internationaler Perspektive
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  • Prof. Dr. Martin Wenz >ad personam
    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Internationales und Liechtensteinisches Steuerrecht, 
    Leiter des Instituts für Finanzdienstleistungen, Universität Liechtenstein, Vaduz:
    Ausgewählte BEPS-Aspekte aus liechtensteinischer Sicht
    Vortragsfolien >pdf laden

  • Dr. Philipp Lennert >ad personam
    Rechtsanwalt bei Flick Gocke Schaumberg, Bonn

  • Dr. Tobias F. Rohner >ad personam
    Rechtsanwalt und dipl. Steuerexperte, Partner Froriep, Zürich
PANELDISKUSSION:

Die Bedeutung von BEPS für Unternehmen und Praktiker in den nächsten zwei bis drei Jahren.
Moderation: Dr. Irene Salvi,  Steuerverwaltung Vaduz, Abteilungsleitung >Internationales Steuerrecht

> Programm: pdf


    PRESSESCHAU: 

    • WirtschaftRegional v. 23.1.16 >lesen
    • Volksblatt v. 22.1.16 >lesen
    • Dr. Marco Felder, Präsident IFA-Liechtenstein:
      "BEPS liefert Daten auf dem Silbertablett"
      in WirtschaftRegional (16.1.16)
    • Dr. Marcello Scarnato, Vorstandsmitglied IFA-Liechtenstein:
      "BEPS - Die Wahl zwischen zwei Übeln"
      im Volksblatt (16.1.16)

     
    ÜBER IFA LIECHTENSTEIN: 

    • IFA-Fachsymposien der Landesgruppe Liechtenstein richten sich an alle interessierten Personen.
      IFA-Mitglieder geniessen einen vergünstigten Eintritt.

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